alvi_klein….das die Ver­zweif­lung man­cher Unter­neh­men im Kampf um die bes­ten Köpfe durch­aus gro­teske Züge annimmt. Aber der Reihe nach! Obwohl Alvi im All­ge­mei­nen sich an schmack­haf­ter deut­scher Küche labt, gibt es doch das eine oder andere mal, wo er sich im Anfall von Jugend­lich­keit die damit ein­her­ge­hen­den Ver­hal­tens­wei­sen was Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten betrifft, nicht ver­knei­fen kann. Sei es an der Pommes-Bude – oder in „Restau­rants“ der Sys­tem­gas­tro­no­mie – Alvi liebt es – manch­mal. Das solch ein Freß­tem­pel des begrenz­ten Geschmacks und der unbe­grenz­ten Müll­berge auch an Enne­pe­tals west­li­cher Stadt­grenze exis­tiert,  ist bekannt – prak­ti­scher­weise könnte man sogar in der benach­bar­ten Sport­halle die klei­nen Tier­chen genannt Kalo­rien, die einem den Pelz nachts enger nähen, dort wie­der loswerden.
Aller­dings mei­det Alvi die­sen Ort der lau­war­men, schnell her­un­ter­schling­ba­ren Kar­tof­fel­stäb­chen und Fri­ka­del­len im Bil­lig­bröt­chen auf Enne­pe­ta­ler Stadt­ge­biet – denn irgend­wie stinkt es immer nach altem Öl – aber viel­leicht sind das nur Syn­er­gie­ef­fekte, die der KfZ-Werkstatt auf der ande­ren Stra­ßen­seite geschul­det sind, wo man Altöl einer Zweit­ver­wen­dung zuführt – nach Bio-Diesel nun Bio-Öl zur „inne­ren Anwen­dung“. Somit ist Alvi gezwun­gen, woan­ders sei­nen Trie­ben freien Lauf zu las­sen – wie z.B. in unse­rer west­li­chen Nach­bar­stadt. Prak­ti­scher­weise kann er dann auch den oran­gen Biber besu­chen, der neben viel Krims­krams, den der Heim­wer­ker nie­mals brau­chen wird aber trotz­dem am Quen­gel­re­gal im Kas­sen­be­reich rei­ßen­den Absatz fin­det, auch das ein oder andere Brauch­bare – mit abnehm­ba­rer Ten­denz – anbietet.
Taschen­mes­ser gabs in die­sen Kassen-Grabbelkisten vom Biber auch mal – neben Zoll­stö­cken aus Plas­tik und Häm­mern aus dem Reich der Mitte. Und genau so ein Taschen­mes­ser muß wohl den Weg in unser Mekka des faden Geschmacks vis-a-vis gefun­den haben. Apropo Mekka: Alvi fragt sich, ob die Aus­he­bung eines Lochs für einen Moschee­bau  - die ja auch nur ein paar Meter wei­ter ent­ste­hen soll – grund­sätz­lich von einer medi­ta­ti­ven Pause  beglei­tet wird – oder ob man da nur einem ande­ren eine (Bau)Grube gegra­ben hat, in die man aus Geld­man­gel sel­ber hin­ein­ge­fal­len ist. Aber egal. Fakt ist, das zwei „Geflüch­tete“ aus dem Mor­gen­land sich auf dem Abtritt unse­res schot­tisch klin­gen­den  Ham­bur­ger­tem­pels so ver­hiel­ten, wie man es dort macht: Blanke Klinge und Zähne statt Argu­men­ten und demo­kra­ti­schen Dis­kurs. Das Ein­hei­mi­sche in Erman­ge­lung ara­bi­scher Sprach­kennt­nisse nicht mit­be­ka­men, worum es ging, spielt keine Rolle – wenn die Fäuste flie­gen und der Kie­fer knirrscht braucht es kei­nen Dol­met­scher. Sowas ist inter­na­tio­nal. Fra­gen sie Dr. Ham­mer – alias Klitschko.
Jetzt stellt sich der Nor­mal­sterb­li­che jedoch die Frage: Wie kom­men Ala­dins Brü­der über­haupt dort hin und machen The­ken­dienst ? Nun – dies ist ganz ein­fach: Da in Zei­ten des Kamp­fes um jeden Lehr­ling und der Fast-nicht Food-Vollbeschäftigung die Arbeit­ge­ber, die nur den Min­dest­lohn zah­len, die­je­ni­gen sind, die von der Ver­wandt­schaft Alvis – also vom canis fami­lia­ris – vulgo: Hund  - gebis­sen wer­den, sollte bekannt sein. Was macht man also in solch geschäfts­be­dro­hen­den Situa­tio­nen, wo genervte Hand­werks­bur­schen,  Zocker und dick­li­che Kin­der in der Schlange laut­stark nach Happi-Happi bzw. Chappi-Chappi brül­len?  Man heu­ert alles das an, was nicht bei drei auf der Dat­tel­palme ist. Dafür hat sich unser ame­ri­ka­ni­scher Bulet­ten­bra­ter was Tol­les aus­ge­dacht: Leute ohne Deutsch­kennt­nisse wer­den per Smart­phone oder Tablet – also das elek­tro­ni­sche – nicht das rote, von dem man in die­sen Läden frißt wie ein Schwein – mit den Pfo­ten – Werk­zeug gibt es ja nur beim Biber nebenan – geschult. Ob dort auch ein Hor­ror­clown namens Ronald als digi­ta­ler Assis­tent den Teil­neh­mern über die sprach­li­chen Hür­den hilft – als eine Art „Milchshake-Alexa“ – ent­zieht sich Alvis Kennt­nis. Auch der Umfang und Inhalt der Lehr­mit­tel ist unbe­kannt – dürf­ten aber eher Leer-Mitteln entsprechen.
Und weil man auf der Gut­men­schen­welle rei­tet und Viel­falt als Deck­män­tel­chen für Pro­fit­gier nutzt, stellte unser Wohl­tä­ter 20000 Exem­plare sol­cher „Sprach­kurse“ der Arbeits­agen­tur zur Ver­fü­gung – unei­gen­nüt­zig ver­steht sich. Wohl eine wei­tere Form von PPP (Public-Private-Partnership) – also der Methode, wo Pri­vat­un­ter­neh­men den Staat und die Bür­ger über den Tisch ziehen.
Hier die Methode: Nimm eine ver­blö­dete Bun­des­kanz­le­rin, rede ihr ein, alle bräuch­ten eine demo­gra­phi­sche Frisch­zel­len­kur durch gut aus­ge­bil­dete Migran­ten – prak­ti­scher­weise aus Län­dern, wo man an der Wurst­theke  kein Schwein bekommt – da hat man direkt die läs­tige Kon­kur­renz von Super­märk­ten  vom Hals – weil nicht „halal“ – und reibe sich die Hände und fülle sich die Taschen mit­tels wil­li­ger und bil­li­ger Lohn­skla­ven, die keine Fra­gen stel­len kön­nen – weil sie die Fra­gen nicht ver­ste­hen – außer, ob man zum Mac-Menü Cola oder Sprite möchte – oder wol­len, weil sie aus einer Dik­ta­tur kom­men und kri­ti­sche Fra­gen dort einen denk­bar schlech­ten Ruf genie­ßen. Sowas bringt auch den stärks­ten Kamel­trei­ber zur Weiß­glut. Das nun einer der bei­den Kom­bat­tan­ten aus der ver­bo­te­nen Stadt kommt, die man durch den Krui­ner Tun­nel erreicht, ist inter­es­sant – denn dort ist ja bekannt gewor­den, daß die Schu­lung von eigent­lich gut aus­ge­bil­de­ten, fer­ti­gen Fach­kräf­ten mit Geflüchteten-Hintergrund als kom­plett geschei­tert anzu­se­hen ist.  Wer hätte das gedacht…
Und die Moral von der Geschicht: Ärgere Moham­med Frit­tenfrick­ler nicht – und tust Du es doch – dann laß´ dir sagen – wun­dere Dich nicht wenn Du bekommst eins in die Fresse geschlagen…
Euer Alvi